Wurmkur

 

Die Wurmkur

 

Auch immer wieder Thema in meinem „Hundealltag“.

 

Wir werden immer wieder gefragt, wie oft denn der Hund entwurmt werden muss.

 

Meist antworte ich dann: „Na ja, wenn er Würmer hat.“

 

Es wirdoft  dazu geraten Hunden alle 3 Monate eine Wurmkur zu verabreichen.

Mit der Gabe eines Wurmmittels werden tatsächlich alle in dem Moment vorhandenen Würmer/Parasiten abgetötet. Der Hund kann sich aber 24 Stunden später wieder neue Würmer/Parasiten einfangen.

 

Eine „Wurmkur“ wirkt nicht vorbeugend!!

 

Entwurmungspräparate gibt es von vielen verschiedenen Herstellern und mit unterschiedlichen Wirkungsweisen. Sie haben die Aufgabe, die Parasiten im Darm des Hundes abzutöten. Dabei werden häufig Wirkstoffe wie Milbemycinoxim und Praziquantel (zum Beispiel in Milbemax®) eingesetzt.

Durch die chemische Entwurmung des Hundes gelangen auch  größere Mengen an Toxinen in den Körper des Vierbeiners. Dadurch kann die Leber des Hundes in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Darmflora und damit das natürliche Immunsystem des Hundes kann geschädigt werden.  Deshalb  ist es wichtig , nach einer chemischen Entwurmung den Darm in seiner natürlichen Funktion zu stabilisieren und das Immunsystem somit wiederaufzubauen.

 

Mir stellt sich ebenso die Frage, ob das „Wurmmittel“ auch weiß, dass es nur die „bösen“ Parasiten/Würmer „entsorgen“ soll.

 

Diesen Text habe ich gefunden :

 

Milbemycinoxim wirkt gegen Milben und Fadenwürmer, Praziquantel wird bei Saug- und Bandwürmern gegeben. Beide Präparate lähmen beziehungsweise verkrampfen die Muskulatur der Parasiten, wodurch diese abgetötet und schnell ausgeschieden werden.

 

Es bleibt nicht aus, dass die Darmflora Ihres Hundes mit jeder Gabe des Entwurmungsmittels in Mitleidenschaft gezogen wird. Die gesundheitlichen Spätfolgen einer über Jahre regelmäßig verabreichten Entwurmungskur sind nicht absehbar, solange die Pharmaindustrie keine Langzeitstudien dazu betreibt.

 

Ich bin eher ein Fan davon das Immunsystem zu stärken.

Wenn der Hund Würmer hat, dann muss Selbstverständlich etwas dagegen unternommen werden. Aber muss ich meinem Hund präventiv ein Mittel geben, dass regelmäßig über Jahre verabreicht, möglicherweise auch noch Schaden anrichtet?

 

Ich persönlich möchte das nicht.

 

 Meine Hunde hatten auch schon Würmer in ihrem Leben und haben dann ein entsprechendes Medikament vom Tierarzt bekommen. Ich kann es bei meinen drei Hunden aber tatsächlich an einer Hand abzählen wie oft dies Notwendig war.

 

Hat ein Hund Würmer, können diese Symptome auftreten:

  • Durchfall, teilweise auch blutig.
  • Erbrechen.
  • Verstopfung.
  • Mangelnder Appetit und Gewichtsverlust.
  • Mangelerscheinungen aufgrund des Nährstoffentzugs, wenn Magen und Darm von Würmern befallen sind.
  • Juckreiz (besonders um den Anus, was zum sog. ... Poporutschen führt)
  • Aufgeblähter Bauch.

 

Welche Möglichkeiten gibt es für unsere Fellnasen:

 

Generell gilt, dass ein gesunder Organismus und im Speziellen ein gesunder Darm durchaus auch allein mit einem schwachen Befall durch Parasiten klarkommen kann. Die Würmer werden dabei vom Hund wieder ausgeschieden, bevor sie dessen Organismus befallen und krank machen können.

 

1. Regelmäßige Kotuntersuchungen

Wer seinem Hund die lebenslange Medikamenteneinnahme ersparen möchte, dem steht ein probates Mittel der Überprüfung von tatsächlichem Parasitenbefall zur Verfügung: die Kotanalyse.

 

Gerade bei allergischen, kranken, alten oder allgemein geschwächten Hunden bietet sich die Untersuchung des Kots als gute Alternative zu den auf Verdacht verabreichten Entwurmungskuren an.

Verfahren Sie dabei wie folgt:

  • Sammeln Sie drei Kotproben an drei aufeinanderfolgenden Tagen, denn die Würmer/Wurmeier werden nicht mit jedem Kotabgang Ihres Hundes ausgeschieden.
  • Geben Sie diese im tiermedizinischen Labor oder bei Ihrem Tierarzt ab, wo sie auf Parasitenbefall untersucht werden.
  • Bei einem nachgewiesenen Wurmbefall ist eine Wurmkur unumgänglich.
  • Nehmen Sie die Kotanalysen regelmäßig etwa alle drei Monate vor, so garantieren auch sie einen wurmfreien Hund.

2. Natürliche Vorbeugende „Wurmmittel“

 

Kokosöl und Kokosflocken

Kokosöl und Kokosflocken können sowohl prophylaktisch als auch im akuten Stadium eingesetzt werden. Kokos-Präparate sind äußerst beliebt bei Mensch und Tier und vollkommen frei von jeglichen Nebenwirkungen. Kokosöl oder -flocken werden unter das Futter gemischt und mobilisieren die körpereigenen Abwehrkräfte des Hundes, um einen Wurmbefall abwehren zu können. Außerdem schafft Kokosöl eine einzigartige Darmflora, die von Würmern allgemein als abstoßend empfunden wird.

Kürbiskerne

Kürbiskerne werden seit jeher als probates Wurmmittel genutzt. Vor allem bei einem Befall durch Bandwürmer wirkt die enthaltene Aminosäure Cucurbitin betäubend auf den Wurm, so dass er sich leicht von der Darmwand löst und vom Körper ausgeschieden werden kann.

Kurkuma

Kurkuma ist ein internes Antiseptikum. Dadurch lindert Kurkuma nicht nur häufig die Symptome, welche durch die Darmparasiten verursacht werden, sondern seine antimikrobiellen Eigenschaften töten die Darmwürmer effektiv ab.

Karotten

Karotten helfen dabei, die Eier der Würmer zu zerstören. Außerdem sind Karotten äußerst reich an Zink und Vitamin C, dass die natürliche Funktion des Immunsystems unterstützt. 

 

In unserem Online Shop finden Sie eine Pflanzliche „Wurmkur“ die sie ihrem Hund tatsächlich als Kur verabreichen können, ohne die negativen chemischen Nebenwirkungen.

In Eurem Garten findet ihr: Oregano, Thymian, Salbei, Petersilie, evtl. auch Knoblauch, Bärlauch. Diese Kräuter können z.B. dem Hundefutter beigemischt werden.

 

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